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Übersetzungs- und Sprachdienstleistungen

Gabriele Zöttl

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Krise und Übersetzung

Vertrauen schaffen … in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist das wichtiger denn je. Mit Texten auf hohem sprachlichen Niveau zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie sie respektieren und schätzen. Gibt es eine bessere Vertrauensgrundlage?

Übersetzerhonorar

Wer eine Übersetzung in Auftrag geben möchte, stellt schnell fest, dass die einzelnen Angebote nicht leicht zu vergleichen sind: Die einen berechnen nach Wortzahl, die anderen nach Zeilenzahl und wieder andere nach dem Zeitaufwand; die einen nehmen den Ausgangstext als Berechnungsgrundlage, die anderen den Zieltext (die fertige Übersetzung). Und nicht selten können Sie aus dem Angebot nicht ersehen, welche Kosten tatsächlich auf Sie zukommen.

Um Ihnen den Vergleich und die Entscheidung zu erleichtern, nenne ich Ihnen nach der Beurteilung Ihres Projektes einen Pauschalpreis.

Sie möchten trotzdem wissen, wie das Gesamthonorar zustande kommt?

In Deutschland ist es üblich, das Übersetzerhonorar nach der Anzahl der Zeilen im abgelieferten Zieltext zu berechnen. Für alle Dokumente, die in einem nicht-maschinenlesbaren Format (Fax, Ausdruck, Kopie usw.) vorliegen, ist dies die einzig mögliche Abrechnungsmethode. Bei maschinenlesbaren Texten bevorzuge ich allerdings die Abrechnung nach Wörtern des Ausgangstextes, die ich als die für beide Seiten transparentere Vorgehensweise erachte. Wenn Sie jedoch die Abrechnung nach Zieltextzeilen wünschen, komme ich Ihnen gerne entgegen. Die Wort- oder Zeilenzahl berechne ich mit der Software PractiCount and Invoice.

Bei manchen Arbeiten, etwa dem Lektorat, der Recherche oder der Übersetzung von Werbetexten, wird die Abrechnung nach Wörtern oder Zeilen dem Zeitaufwand nicht gerecht. Diese Arbeiten rechne ich, wie es branchenweit üblich ist, nach dem Zeitaufwand ab.

Bei nach dem Zeitaufwand abgerechneten Arbeiten lege ich immer denselben Stundensatz zugrunde. Wenn die Abrechnung auf Wort- oder Zeilenbasis erfolgt, fließt alles, was den Zeitaufwand verringert oder vergrößert, in die Honorarkalkulation ein. Dazu gehören zum Beispiel die Komplexität und Schwierigkeit des Textes, das verfügbare Informationsmaterial, der Rechercheaufwand, das Dokumentformat und die Dringlichkeit.

Gibt es bei Verwendung von Übersetzungssoftware wie Trados einen Preisnachlass?

Die kurze Antwort lautet: nein. Übersetzungssoftware soll dem Übersetzer helfen, in großen und zeitlich verteilten Projekten eine gleichbleibend gute Qualität zu gewährleisten. Das kann sie jedoch nur bei sorgfältiger Pflege, die wiederum mit einem erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden ist. Bessere Qualität und größeren Aufwand mit einer Honorarkürzung zu bestrafen, ist sicher nicht der richtige Weg.

Zusammengehalten mit MODx CMS.

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